Lineare Funktionen

Eine lineare Funktion ist eine Funktion f:ℝ→ℝf:\mathbb{R} \rightarrow \mathbb{R} mit einer Gleichung der Formy=f(x)=mx+qy = f(x) = mx +qm,q∈ℝm,q \in…
1 Min Read 0 22

Eine lineare Funktion ist eine Funktion f:f:\mathbb{R} \rightarrow \mathbb{R} mit einer Gleichung der Form
y=f(x)=mx+qy = f(x) = mx +q
m,qm,q \in \mathbb{R}

Steigung

Lineare Funktionen mit der Gleichung y=mxy = mx gehen immer durch den Ursprung (0;0). Mann nennt sie deshalb auch Ursprungsgeraden.

Das Verhältnis yx=m\frac{y}{x} =m ist konstant.

Der Faktor m bestimmt die Steigung der Funktion. Von ihm häng ab, ob die Geraden steigen oder fallen und wie steil oder flach sie Verlaufen.

 

Ordinatenabschnitt

Lineare Funktionen mit der Gleichung y=mx+q y=mx+q gehen nicht mehr durch den Urpsrung.
Zu jedem Funktionswert yy wird der konstante Wert qq addiert.

Dadurch verschiebt sich die yy-Achse genau um den Wert von qq.

Für die Verschiebung gilt:

  • q>0q \gt 0, der Graph verschiebt sich nach oben
  • q<0q \lt 0, der Graph verschiebt sich nach unten

Der Wert des Parameters kann im Graphen direkt beim Schnittpunkt mit der yy-Achse abgelesen werden, also bei x = 0.

In diesem Beispiel ist qq= 2, da bei x = 0, y = 2 ist. (0;2)

🤓 Die Variabel wird als Absolutglied oder eben Ordinatenabschnitt bezeichnet!

Steigung berechnen

Um die Steigung eines graphes zu berechnen, erstellt man aus 2 bestehenden Punkten ein rechtwinkliges Dreieck. Die Steigung kann dann aus den geraden ab\frac{a}{b} berechnet werden. Genauer gesagt einfach mit der Formel m=ΔyΔx=y2y1x2x1m = \frac{\Delta y}{\Delta x} = \frac{y_2 – y_1}{x_2 – x_1}

aa kann berechnet werden, in dem man in die Gleichung y=mx+qy = mx +q einen Punkt einsetzt.
Zum Beispiel bei (3;5)(3;5) wäre dann die Gleichung

5=ΔyΔx3+q5 = \frac{\Delta y}{\Delta x} \cdot 3 + q

Schnittpunkte

Die Nullstelle ist an der Stelle, an der y=0y = 0 ist.
Wir können in der Gleichung also einfach y=0y = 0 einsetzen, wodurch wir dann xx berechnen können.

Nullstelle \neq Schnittpunkt

  • Schnittpunkt -> der Punkt, an dem X = 0 ist
  • Nullstelle -> wenn der Punkt y = 0 ist

Schnittpunkte zweier Geraden

Wenn sich zwei Graden Schneiden, erfüllt die Koordinaten des Schnittpunktes beide Funktionsgleichungen.

Dies entspricht einem Gleichunssystem mit 2 unbekannten


Parallele Geraden

Zwei Geraden sind parallel, wenn sie die gleiche Steigung haben.

m1=m2m_1 = m_2

Sie haben den selben Neigungswinkel, schneiden sich also nie (ausser sie sind identisch).

Senkrechte Geraden

Zwei Geraden sind senkrecht (rechtwinklig oder auch orthogonal) zueinander, wenn sie sich unter einem Winkel von 90°90\degree schneiden.

Für ihre Steigung gilt:

m1m2=1  oder  m2=1m1m_1 \cdot m_2 = -1 \space \space \text{oder} \space \space m_2 = -\frac{1}{m_1}

Also wenn wir die Steigung m1=3m_1 = 3 haben, wäre: m2=13m_2 = -\frac{1}{3}

Mittelparallelen

Wenn zwei Geraden parallel sind, kann man die Mittelparallele bestimmen. Das ist eine Gerade, die genau in der Mitte zwischen beiden liegt und die gleiche Steigung hat.

Wenn wir folgende Geraden gg und hh haben:

g: y=mx+q1h: y=mx+q2g: \space y=mx +q_1 \newline h: \space y=mx + q_2

Dann gilt die Formel für die Mittelparallele

y=mx+q3   mit   q3=q1+q22y=mx + q_3 \space \space \space \text{mit} \space \space \space q_3 = \frac{q_1 + q_2}{2}

 

 

silvan.